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  1. SALON: Warum berührt Kunst – und kann sie heilsam wirken?
  2. Re_Connection

    Re_Connection
    Körper und Emotionen im politischen Handeln

    Kursnummer: MHK 249
    15,00 €
    inkl. 7% MwSt.

    – Menschen, die stark in die Gesellschaft hineinwirken, fällt es oft schwer, auf ihren Körper, ihre Gefühlswelt und ihre innere Ausrichtung zu achten. Wie können Praktiken aussehen, die uns langfristig helfen, innere Klarheit, Fokus und eine tiefere Verbindung zu uns selbst, anderen und den globalen Herausforderungen zu entwickeln? – Fernab von Party oder esoterischen Räumen. Wir bringen Ansätze der Work that Reconnects von Joanna Macy, philosophische Konzepte und körpertherapeutische Elemente mit. Begleitet durch Live-Musik zischem Jazz, Techno und Ethno und einer Stunde freien Tanz. Dies in einer liebevollen Atmosphäre, die Austausch, Kreativität, Spiel, gemeinsames Experimentieren und Themenentwicklung fördert.

    In den einzelnen Workshops widmen wir uns immer einem Schwerpunktthema.

    Durch die Verbindung mit Körperarbeit und freiem Tanz setzen wir Kraft frei, um weiterzugehen und zu handeln. Dies in einer liebevollen Atmosphäre, die Austausch, Kreativität, Spiel, gemeinsames Experimentieren und Themenentwicklung fördert.
    Uns ist es wichtig, einen partizipativen Raum zu schaffen, um gemeinsam zu erforschen, wie Körperbewusstsein, transformative philosophische Praktiken und neue Rituale in einer säkularisierten Welt konkret angewendet werden können, um für ein gutes Leben für alle tätig zu sein.

    Ort riesa efau Dresden Gebühr pro Veranstaltung 15 Euro / ermäßigt 10 Euro / Solipreis 20 Euro Team Susanne Gärtner, Aktivistin & Trainerin in der politischen Bildung; Arystan Petzold, Musiker & Musikpädagoge; Carolina Márquez, Tanztherapeutin & Psychologin Musik www.arystan.de Ansprechpartnerin Susanne Gärtner, susanne.gaertner@riesa-efau.de Hinweis Ein diskriminierungs- und barrierearme Atmosphäre ist uns sehr wichtig. Bei besonderen Bedarfen oder Fragen, melde dich gerne. Anmeldung jeweils möglichst bis fünf Tage vorher, gerne früher, damit wir planen können. Max. 20 Plätze Weitere Termine Fr 20.11., So 20.12.26 sonntags 17:00 bis 20:30, freitags 18:00 bis 21:30 Uhr. Es ist möglich, sich für einzelne Treffen anzumelden. Schön, wenn du regelmäßig dabei bist und das Angebot mitgestaltest.

    Durchführende
    Susanne Gärtner hat Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt auf Transformation und Soziale Bewegungen studiert und ist Sozialpädagogin. Sie ist Moderatorin, Netzwerkerin und Aktivistin. Seit 2008 arbeitet sie in der politischen Bildungsarbeit zu Gruppenspezifischer Menschenfeindlichkeit, Rassismus, Nationalsozialismus, Erinnerungsarbeit, Kommunikation und Beteiligung. Weiterhin zu den drei Ebenen Strategien des sozial-ökologischen Wandels, individuelle Resilienz und Gruppenresilienz im nachhaltigen Aktivismus.
    Carolina Márquez ist professionelle Tänzerin, Psychologin und Tanz-Körper-Ausdruckstherapeutin. In Tanztherapiesitzungen tauchen die Teilnehmer*innen in eine kollektive somatische Erfahrung ein. Das Körperbewusstsein erweitert sich, und es werden neue Bewegungs- und Ausdrucksmuster erforscht, die über die üblichen funktionalen Aktivitäten hinausgehen, die normalerweise die Beziehung zum Körper bestimmen. Diese Perspektive eröffnet die Möglichkeit, Empfindungen von Freiheit, Sicherheit und Selbstermächtigung zu erleben.
    Arystan Petzold ist Multi-Instrumentalist, DJ und Live Looper, Komponist und Musikpädagoge. Er hat Jazztrompete und Musikpädagogik studiert. Er spielt weitere Instrumente u.a. Perkussion, Schlagzeug, Klavier sowie diverse Saiten- und Blasinstrumente aus der ganzen Welt. Ebenso gehören Beatbox und Gesang zu seinen musikalischen Ausdrucksformen. Zahlreichen musikalische Projekte in Spanien, Italien und Deutschland aus den Bereichen Hip Hop, Soul, Jazz, Afrobeat, Weltmusik, Balkan, Funk, Latin, Techno, Freie Improvisation usw. prägten seinen musikalischen Werdegang. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit dem Thema „Musik und Ritual“

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  3. Rübezahl hat Bauchweh.

    Rübezahl hat Bauchweh.
    Deutsch-Polnische Migrationsgeschichten. Reiseseminar nach Wrocław, Riesengebirge, Görlitz

    Kursnummer: MHK 245
    240,00 €
    inkl. 7% MwSt.

    14.-18.10.2026, Beginn Mittwoch 11.00 Uhr, Ende Sonntag 15.00 Uhr

    –Das Riesengebirge ist ein Prisma deutsch-polnisch-tschechischer Geschichte. Nach 1945 siedelten sich hier und in Niederschlesien Menschen aus Polen an, die ihre eigene Heimat in Folge des Nationalsozialismus verlassen mussten. Im deutschen Erinnern sind Flucht und Vertreibung der Deutschen präsenter. Bis heute wird um die Wunden des 20. Jahrhunderts gerungen. Migrationsgeschichte und der Umgang mit Menschen, die ihr zu Hause verlassen müssen oder wollen auf der Suche nach einem besseren Leben, spielt in beiden Ländern immer eine zentrale Rolle. Die Sagengestalt Rübezahl, der wie selbstverständlich in Tschechien, Polen und Deutschland und den jeweiligen Geschichten zu Hause ist, blieb immer und steht für das Verbindende. Doch wer erzählt heute welche Geschichte in einem Europa, in dem viele das Nationale wieder stärker betonen möchten? Sind progressive Menschen überhaupt noch in der Lage, Vielfalt zu leben und können bleiben? Wie sollten wir aus westlicher Perspektive auf (Mittel)osteuropäische Geschichte blicken? Wir richten den Fokus auf diejenigen, die sich künstlerisch oder gesellschaftspolitisch demokratischen Werten verschrieben haben. Und davon gibt es eine ganze Menge!


    Aus dem Programm Besuch des Schlesischen Museums in Görlitz, politisch-historische Stadtführung in Wroclaw, fotografische Wanderung durchs Riesengebirge, Literarischer Abend, Besuch von Kulturschaffenden und Künstler*innen auch im ländlichen Raum, Informationen und Gesprächsrunden zur Geschichte und aktuellen Themen in Polen, uvm.

    Ort/Unterkunft Eine einfache aber schöne Pension mitten im Riesengebirge: http://www.koralowasciezka.pl.
    Einzelzimmerwunsch bitte angeben (Mehrkosten pro Nacht 10 €). Bei der Anmeldung bitte besondere Verpflegungswünsche angeben. Gebühr 240 Euro / ermäßigt 90 Euro inkl. F/U und zwei Abendessen. Der Teilnahmebeitrag trägt zu 2/3 zur Gesamtfinanzierung des Seminars bei. Transport Die Anreise erfolgt in eigenen PKW bzw. mit Mitfahrgelegenheiten (MFG). Bitte angeben, wenn eine MFG benötigt wird. Die Reise von der Unterkunft nach Wroclaw findet mit einem Bus statt. Start ist in Dresden im riesa efau. Team Susanne Gärtner, Sozialpädagogin & Kulturwissenschaftlerin; Sophie Spitzner, Sozialarbeiterin & Hochschuldozentin; Simone Labs, Schriftstellerin & politische Bildnerin Ansprechpartnerin Susanne Gärtner, susanne.gaertner@riesa-efau.de
    Hinweis Anmeldung möglichst bis 20. September 2026

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  4. Re_Connection Winterwerkstatt

    Re_Connection Winterwerkstatt
    Rituallabor für emanzipatorische Praxen in der Demokratie

    Kursnummer: MHK 253
    60,00 €
    inkl. 7% MwSt.

    Re_Connection Winterwerkstatt
    10.- 12.12.2026 Beginn Donnerstag 16 Uhr, Ende Samstag 16 Uhr


    _Und die Riten sind in der Zeit, was das Heim im Raume ist._
    Antoine de Saint-Exupéry

     

    Wie können wir in Zeiten der Polykrisen handlungsfähig bleiben? Der Re_Connection Ansatz versteht Rituale als kollektive Praxis um demokratische Strukturen zu stärken. Resilienz wird nicht als Rückzug oder Anpassung verstanden, sondern als Grundlage dafür, auch unter schwierigen Bedingungen kreativ, solidarisch und wirksam zu bleiben.


    In diese Werkstatt möchten wir Menschen einladen, die aus unterschiedlichsten Perspektiven auf die Bedeutung von Ritualen, Körper und Emotionen in gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen schauen. Wir wollen als Re_Connection Team unsere Erfahrungen teilen, reflektieren und erweitern und freuen uns über den Austausch mit anderen Menschen, die an ähnlichen Themen arbeiten. Dazu werden wir Impulse aus Wissenschaft und Praxis sammeln und gemeinsam darüber sprechen. Explizit in einem Werkstattmodus Raum für Fragen und Diskurs schaffen.

    In folgende Themenfelder wollen wir gemeinsam eintauchen:
    • Welche Rolle spielen Spiritualität und kollektive Ritualräume für emanzipatorische Bewegungen und Gemeinschaften?
    • Körper sind nicht bloß Hülle, sondern bestimmen, wer sieht, von wo gesehen wird und welche Perspektiven überhaupt als objektiv gelten. Körper und Emotionen entscheiden maßgeblich über unser konkretes Handeln. Wie können wir den Körper genauso wie Emotionen in politische und gesellschaftliche Kulturtechniken wieder mehr mitdenken?
    • Welche Erkenntnisse aus den Geisteswissenschaften, der Neurowissenschaft und Ästhetik lassen sich zu einem modernen rituellen Modell verbinden, und wie können historische sowie nichtwestliche Ritualtraditionen dabei berücksichtigt werden?

    Dazu laden wir explizit Impulsgeber:innen aber auch Menschen aus der Praxis ein, um ihre Ansätze vorzustellen. Entspannt wollen wir Räume schaffen, uns gegenseitig zuhören und Erkenntnisse im kollektiven Austausch zusammenführen und vertiefen.

     

    Nähere Informationen zu den Keynotespaker:innen und unserem Open Call folgen bald!

    Ort im riesa efau Dachsaal Gebühr 60 Euro/ ermäßigt 30 Euro/ Solipreis 120 Euro. Der Teilnahmebeitrag trägt zu ? zur Gesamtfinanzierung des Seminars bei. Team Susanne Gärtner, Aktivistin & Trainerin in der politischen Bildung; Arystan Petzold, Musiker & Musikpädagoge; Carolina Márquez, Tanztherapeutin & Psychologin Ansprechpartnerin Susanne Gärtner, susanne.gaertner@riesa-efau.de Hinweis Die Plätze sind begrenzt. Bitte so früh wie möglich anmelden, damit wir planen können.

     

     

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  5. Reconnection
  6. Human rights for everyone! Wessen Geschichte zählt?

    Human rights for everyone! Wessen Geschichte zählt?
    Workshop zum Thema kritisch-historische Bildung und Erinnerungsarbeit in Dresden

    Kursnummer: MHK 252
    140,00 €
    inkl. 7% MwSt.

    Workshop zum Thema kritisch-historische Bildung und Erinnerungsarbeit in Dresden
    27.- 30.11.2026 Beginn Freitag 14 Uhr, Ende Montag 14 Uhr

    Die Auseinandersetzung mit Geschichte, mit den Erfahrungen und Folgen des Nationalsozialismus, ist wichtig, um Ereignisse der Gegenwart einordnen zu können. „Wessen Erinnerung zählt?“, fragt Mark Terkessidis. Er spricht sich für eine Geschichtsschreibung aus, die „multidirektional“ ist, also beispielsweise weiße Flecken des bisherigen Erinnerns, wie den deutschen Kolonialismus, bewusst in den Fokus rückt. Andererseits appelliert er, nicht „kompetitiv“ zu sein, und Opfergruppen nicht gegeneinander auszuspielen. Was kann historische Bildungsarbeit leisten? Und was passiert, wenn Erinnerung instrumentalisiert wird, oder von einem sogenannten Ende des Schuldkults gesprochen wird?
    Wir besuchen Orte des Erinnerns in Dresden, setzen uns mit lokalem Erinnern an den Nationalsozialismus in Mittelsachsen auseinander und besuchen die Gedenkstätte Pirna Sonnenstein. Außerdem werden wir Methoden der historisch-politischen Bildungsarbeit ausprobieren und reflektieren. Das Seminar richtet sich an alle Interessierte am Thema aber vor allem an Multiplikator:innen, die sich gerne im Bereich der historischen Bildung weiterbilden möchten.

    Gebühr 140 Euro/ ermäßigt 90 Euro/ Solipreis 190 Euro inkl. F/U und zwei Abendessen. Der Teilnahmebeitrag trägt zu ? zur Gesamtfinanzierung des Seminars bei. Ort Dresden, Döbeln und Pirna, wir bemühen uns um einen rollstuhlgerechten Zugang zu allen Räumen und sprechen das gerne im Vorfeld ab Team Susanne Gärtner, Sozialarbeiterin & Kulturwissenschaftlerin; Sophie Spitzner, Sozialarbeiterin & Hochschuldozentin Hinweis Die Plätze sind begrenzt. Bitte so früh wie möglich anmelden, damit wir planen können. Ansprechpartnerin Susanne Gärtner, susanne.gaertner@riesa-efau.de

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  7. Re_Connection

    Re_Connection
    Körper und Emotionen im politischen Handeln

    Kursnummer: MHK 248
    15,00 €
    inkl. 7% MwSt.

    – Menschen, die stark in die Gesellschaft hineinwirken, fällt es oft schwer, auf ihren Körper, ihre Gefühlswelt und ihre innere Ausrichtung zu achten. Wie können Praktiken aussehen, die uns langfristig helfen, innere Klarheit, Fokus und eine tiefere Verbindung zu uns selbst, anderen und den globalen Herausforderungen zu entwickeln? – Fernab von Party oder esoterischen Räumen. Wir bringen Ansätze der Work that Reconnects von Joanna Macy, philosophische Konzepte und körpertherapeutische Elemente mit. Begleitet durch Live-Musik zischem Jazz, Techno und Ethno und einer Stunde freien Tanz. Dies in einer liebevollen Atmosphäre, die Austausch, Kreativität, Spiel, gemeinsames Experimentieren und Themenentwicklung fördert.

    In den einzelnen Workshops widmen wir uns immer einem Schwerpunktthema.

    Durch die Verbindung mit Körperarbeit und freiem Tanz setzen wir Kraft frei, um weiterzugehen und zu handeln. Dies in einer liebevollen Atmosphäre, die Austausch, Kreativität, Spiel, gemeinsames Experimentieren und Themenentwicklung fördert.
    Uns ist es wichtig, einen partizipativen Raum zu schaffen, um gemeinsam zu erforschen, wie Körperbewusstsein, transformative philosophische Praktiken und neue Rituale in einer säkularisierten Welt konkret angewendet werden können, um für ein gutes Leben für alle tätig zu sein.

    Ort riesa efau Dresden Gebühr pro Veranstaltung 15 Euro / ermäßigt 10 Euro / Solipreis 20 Euro Team Susanne Gärtner, Aktivistin & Trainerin in der politischen Bildung; Arystan Petzold, Musiker & Musikpädagoge; Carolina Márquez, Tanztherapeutin & Psychologin Musik www.arystan.de Ansprechpartnerin Susanne Gärtner, susanne.gaertner@riesa-efau.de Hinweis Ein diskriminierungs- und barrierearme Atmosphäre ist uns sehr wichtig. Bei besonderen Bedarfen oder Fragen, melde dich gerne. Anmeldung jeweils möglichst bis fünf Tage vorher, gerne früher, damit wir planen können. Max. 20 Plätze Weitere Termine So 11.10., Fr 20.11., So 20.12.26 sonntags 17:00 bis 20:30, freitags 18:00 bis 21:30 Uhr. Es ist möglich, sich für einzelne Treffen anzumelden. Schön, wenn du regelmäßig dabei bist und das Angebot mitgestaltest.

    Durchführende
    Susanne Gärtner hat Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt auf Transformation und Soziale Bewegungen studiert und ist Sozialpädagogin. Sie ist Moderatorin, Netzwerkerin und Aktivistin. Seit 2008 arbeitet sie in der politischen Bildungsarbeit zu Gruppenspezifischer Menschenfeindlichkeit, Rassismus, Nationalsozialismus, Erinnerungsarbeit, Kommunikation und Beteiligung. Weiterhin zu den drei Ebenen Strategien des sozial-ökologischen Wandels, individuelle Resilienz und Gruppenresilienz im nachhaltigen Aktivismus.
    Carolina Márquez ist professionelle Tänzerin, Psychologin und Tanz-Körper-Ausdruckstherapeutin. In Tanztherapiesitzungen tauchen die Teilnehmer*innen in eine kollektive somatische Erfahrung ein. Das Körperbewusstsein erweitert sich, und es werden neue Bewegungs- und Ausdrucksmuster erforscht, die über die üblichen funktionalen Aktivitäten hinausgehen, die normalerweise die Beziehung zum Körper bestimmen. Diese Perspektive eröffnet die Möglichkeit, Empfindungen von Freiheit, Sicherheit und Selbstermächtigung zu erleben.
    Arystan Petzold ist Multi-Instrumentalist, DJ und Live Looper, Komponist und Musikpädagoge. Er hat Jazztrompete und Musikpädagogik studiert. Er spielt weitere Instrumente u.a. Perkussion, Schlagzeug, Klavier sowie diverse Saiten- und Blasinstrumente aus der ganzen Welt. Ebenso gehören Beatbox und Gesang zu seinen musikalischen Ausdrucksformen. Zahlreichen musikalische Projekte in Spanien, Italien und Deutschland aus den Bereichen Hip Hop, Soul, Jazz, Afrobeat, Weltmusik, Balkan, Funk, Latin, Techno, Freie Improvisation usw. prägten seinen musikalischen Werdegang. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit dem Thema „Musik und Ritual“

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  8. SALON Sprache als zarte Stärke auf sozialen Plattformen
  9. Re_Connection

    Re_Connection
    Körper und Emotionen im politischen Handeln

    Kursnummer: MHK 251
    15,00 €
    inkl. 7% MwSt.

    – Menschen, die stark in die Gesellschaft hineinwirken, fällt es oft schwer, auf ihren Körper, ihre Gefühlswelt und ihre innere Ausrichtung zu achten. Wie können Praktiken aussehen, die uns langfristig helfen, innere Klarheit, Fokus und eine tiefere Verbindung zu uns selbst, anderen und den globalen Herausforderungen zu entwickeln? – Fernab von Party oder esoterischen Räumen. Wir bringen Ansätze der Work that Reconnects von Joanna Macy, philosophische Konzepte und körpertherapeutische Elemente mit. Begleitet durch Live-Musik zischem Jazz, Techno und Ethno und einer Stunde freien Tanz. Dies in einer liebevollen Atmosphäre, die Austausch, Kreativität, Spiel, gemeinsames Experimentieren und Themenentwicklung fördert.

    In den einzelnen Workshops widmen wir uns immer einem Schwerpunktthema.

    Durch die Verbindung mit Körperarbeit und freiem Tanz setzen wir Kraft frei, um weiterzugehen und zu handeln. Dies in einer liebevollen Atmosphäre, die Austausch, Kreativität, Spiel, gemeinsames Experimentieren und Themenentwicklung fördert.
    Uns ist es wichtig, einen partizipativen Raum zu schaffen, um gemeinsam zu erforschen, wie Körperbewusstsein, transformative philosophische Praktiken und neue Rituale in einer säkularisierten Welt konkret angewendet werden können, um für ein gutes Leben für alle tätig zu sein.

    Ort riesa efau Dresden Gebühr pro Veranstaltung 15 Euro / ermäßigt 10 Euro / Solipreis 20 Euro Team Susanne Gärtner, Aktivistin & Trainerin in der politischen Bildung; Arystan Petzold, Musiker & Musikpädagoge; Carolina Márquez, Tanztherapeutin & Psychologin Musik www.arystan.de Ansprechpartnerin Susanne Gärtner, susanne.gaertner@riesa-efau.de Hinweis Ein diskriminierungs- und barrierearme Atmosphäre ist uns sehr wichtig. Bei besonderen Bedarfen oder Fragen, melde dich gerne. Anmeldung jeweils möglichst bis fünf Tage vorher, gerne früher, damit wir planen können. Max. 20 Plätze Weitere Termine Termine für das neue Jahr werden bald bekannt gegeben. Es ist möglich, sich für einzelne Treffen anzumelden. Schön, wenn du regelmäßig dabei bist und das Angebot mitgestaltest.

    Durchführende
    Susanne Gärtner hat Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt auf Transformation und Soziale Bewegungen studiert und ist Sozialpädagogin. Sie ist Moderatorin, Netzwerkerin und Aktivistin. Seit 2008 arbeitet sie in der politischen Bildungsarbeit zu Gruppenspezifischer Menschenfeindlichkeit, Rassismus, Nationalsozialismus, Erinnerungsarbeit, Kommunikation und Beteiligung. Weiterhin zu den drei Ebenen Strategien des sozial-ökologischen Wandels, individuelle Resilienz und Gruppenresilienz im nachhaltigen Aktivismus.
    Carolina Márquez ist professionelle Tänzerin, Psychologin und Tanz-Körper-Ausdruckstherapeutin. In Tanztherapiesitzungen tauchen die Teilnehmer*innen in eine kollektive somatische Erfahrung ein. Das Körperbewusstsein erweitert sich, und es werden neue Bewegungs- und Ausdrucksmuster erforscht, die über die üblichen funktionalen Aktivitäten hinausgehen, die normalerweise die Beziehung zum Körper bestimmen. Diese Perspektive eröffnet die Möglichkeit, Empfindungen von Freiheit, Sicherheit und Selbstermächtigung zu erleben.
    Arystan Petzold ist Multi-Instrumentalist, DJ und Live Looper, Komponist und Musikpädagoge. Er hat Jazztrompete und Musikpädagogik studiert. Er spielt weitere Instrumente u.a. Perkussion, Schlagzeug, Klavier sowie diverse Saiten- und Blasinstrumente aus der ganzen Welt. Ebenso gehören Beatbox und Gesang zu seinen musikalischen Ausdrucksformen. Zahlreichen musikalische Projekte in Spanien, Italien und Deutschland aus den Bereichen Hip Hop, Soul, Jazz, Afrobeat, Weltmusik, Balkan, Funk, Latin, Techno, Freie Improvisation usw. prägten seinen musikalischen Werdegang. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit dem Thema „Musik und Ritual“

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  10. Zeit zum Denken über Reichtum. Amartya Sen

    Zeit zum Denken über Reichtum. Amartya Sen
    Philosophisches Reiseseminar

    Kursnummer: MHK 237
    150,00 €
    inkl. 7% MwSt.

    In der Gegenwart hat die absolute Armut zwar global abgenommen, die Ungleichheit zwischen den reichsten Menschen und dem Rest ist aber so groß wie nie. Auch die Unterschiede zwischen reichen und armen Nationen sind immer noch enorm.

    Ist dies gerecht? Welche Rechte und Güter stehen welchen Menschen zu? Sind sich die Menschen im Wesen so gleich, dass sie auch alle mit der gleichen Macht und den gleichen Mitteln ausgestattet sein sollten? Oder sind sie nach Geburt und Verdienst so verschieden, dass die herrschende Ungleichheit zwischen ihnen gerechtfertigt ist? Diese Fragen beschäftigten die Philosophie von Anfang an und sie sind nicht nur philosophisch, sondern auch politisch. In den real höchst ungleichen Gesellschaften der Antike, des Mittelalters und der Moderne waren Theorien der Gerechtigkeit zugleich auch immer Waffen im Kampf zwischen verschiedenen Gruppen und Klassen um Macht und Reichtum.

    Der 1933 in Indien geborene Wirtschaftswissenschaftler und Philosoph Amartya Sen hat sich sein ganzes Leben lang mit der Frage der Gerechtigkeit beschäftigt. Theoretisch und praktisch widmete er sich dem Kampf gegen Hunger und Unterentwicklung, 1998 wurde er mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet. In Büchern wie "Ökonomie für den Menschen" und "Die Idee der Gerechtigkeit" führte er seine Erfahrungen als Ökonom, seine Auseinandersetzung mit philosophischen Gerechtigkeitsvorstellungen und Ideen nicht-westlichen Denkens zu einer vielbeachteten eigenen Theorie zusammen. In ihr kritisiert er ein ökonomistisch reduziertes Menschenbild ebenso wie einen verkürzt materiellen Begriff von Wohlstand und Entwicklung.

    Im Philosophischen Reiseseminar "Zeit zum Denken über Reichtum" lesen wir ausgewählte Texte von Amartya Sen, diskutieren seine Ideen und sprechen über die aktuellen Debatten um soziale Ungleichheit, verschiedene Begriffe der Gerechtigkeit und die Grenzen des Wachstums.

    Unser Seminar findet wieder in der wunderschönen und geschichtsträchtigen Landschaft der Oberlausitz statt. Wir verbringen die Zeit zusammen in der Kulturfabrik Meda in Mittelherwigsdorf mitten im Zittauer Gebirge. Die ehemalige Nudelfabrik ist in den letzten bald 30 Jahren dank eines engagierten Vereins zu einem Ort voller Leben, Kunst, Kultur und Begegnung geworden, der Ruhe und Raum für Ideen bietet. Dazu gehören neben einem Atelier, einem Kinosaal und einer Kneipe auch die individuell gestalteten Zimmer, in denen wir untergebracht sind.
    (Die Unterbringung in Einzelzimmern ist gegen Aufpreis möglich, bitte bei Anmeldung angeben.)

    Ort/Unterkunft Kulturfabrik Meda. Mittelherwigsdorf. Bei der Anmeldung bitte besondere Verpflegungswünsche angeben.
    Gebühr 150 Euro / ermäßigt 90 Euro inkl. Übernachung, Verpflegung
    Der Teilnahmebeitrag trägt bis zu zweidrittel zur Gesamtfinanzierung des Seminars bei.
    Team Dr. Michael Bittner & Denise Ackermann

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