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  1. Reconnection. Körper und Emotionen im politischen Handeln.

    Reconnection. Körper und Emotionen im politischen Handeln.
    Transformative Dance Workshop

    Kursnummer: MHK 239
    15,00 €
    Inkl. 7% MwSt.

    Donnerstag 19.03., 18.30-22.00

    weitere Termine: Samstag 18.04., 17.30.-21.00 / Donnerstag 21.05., 18.30.-21.00 / Samstag 20.06., 17.30-21.00

    – Menschen, die stark in die Gesellschaft hineinwirken, fällt es oft schwer, auf ihren Körper, ihre Gefühlswelt und ihre innere Ausrichtung zu achten. Wie können Praktiken aussehen, die uns langfristig helfen, innere Klarheit, Fokus und eine tiefere Verbindung zu uns selbst, anderen und den globalen Herausforderungen zu entwickeln? – Fernab von Party oder esoterischen Räumen.
    Wir bringen Ansätze der Work that Reconnects von Joanna Macy, philosophische Konzepte und körpertherapeutische Elemente mit. Begleitet durch Live-Musik und einer Stunde freien Tanz. Dies in einer liebevollen Atmosphäre, die Austausch, Kreativität, Spiel, gemeinsames Experimentieren und Themenentwicklung fördert.

    In den einzelnen Workshops widmen wir uns immer einem Schwerpunktthema. Durch die Verbindung mit Körperarbeit und freiem Tanz setzen wir Kraft frei, um weiterzugehen und zu handeln. Dies in einer liebevollen Atmosphäre, die Austausch, Kreativität, Spiel, gemeinsames Experimentieren und Themenentwicklung fördert. Alles begleitet durch Live-Musik – zwischen Jazz, Techno und Ethno.
    Uns ist es wichtig, einen partizipativen Raum zu schaffen, um gemeinsam zu erforschen, wie Körperbewusstsein, transformative philosophische Praktiken und neue Rituale in einer säkularisierten Welt konkret angewendet werden können, um für ein gutes Leben für alle tätig zu sein. Es ist möglich, sich für einzelne Treffen anzumelden. Schön, wenn du regelmäßig dabei bist und das Angebot mitgestaltest.

    Ort riesa efau Dresden Gebühr pro Veranstaltung 15 Euro/10 Euro ermäßigt Team Susanne Gärtner, Aktivistin & Trainerin in der politischen Bildung; Arystan Petzold, Musiker & Musikpädagoge; Carolina Márquez, Tanztherapeutin & Psychologin Musik www.arystan.de Ansprechpartnerin Susanne Gärtner, susanne.gaertner@riesa-efau.de

    Hinweis Ein diskriminierungs- und barrierearme Atmosphäre ist uns sehr wichtig. Bei besonderen Bedarfen oder Fragen, melde dich gerne. Anmeldung jeweils möglichst bis fünf Tage vorher, gerne früher, damit wir planen können. Max. 18 Plätze

     

    Durchführende
    Susanne Gärtner hat Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt auf Transformation und Soziale Bewegungen studiert und ist Sozialpädagogin. Sie ist Moderatorin, Netzwerkerin und Aktivistin. Seit 2008 arbeitet sie in der politischen Bildungsarbeit zu Gruppenspezifischer Menschenfeindlichkeit, Rassismus, Nationalsozialismus, Erinnerungsarbeit, Kommunikation und Beteiligung. Weiterhin zu den drei Ebenen Strategien des sozial-ökologischen Wandels, individuelle Resilienz und Gruppenresilienz im nachhaltigen Aktivismus.
    Carolina Márquez ist professionelle Tänzerin, Psychologin und Tanz-Körper-Ausdruckstherapeutin. In Tanztherapiesitzungen tauchen die Teilnehmer*innen in eine kollektive somatische Erfahrung ein. Das Körperbewusstsein erweitert sich, und es werden neue Bewegungs- und Ausdrucksmuster erforscht, die über die üblichen funktionalen Aktivitäten hinausgehen, die normalerweise die Beziehung zum Körper bestimmen. Diese Perspektive eröffnet die Möglichkeit, Empfindungen von Freiheit, Sicherheit und Selbstermächtigung zu erleben.

    Arystan Petzold ist Multi-Instrumentalist, DJ und Live Looper, Komponist und Musikpädagoge. Er hat Jazztrompete und Musikpädagogik studiert. Er spielt weitere Instrumente u.a. Perkussion, Schlagzeug, Klavier sowie diverse Saiten- und Blasinstrumente aus der ganzen Welt. Ebenso gehören Beatbox und Gesang zu seinen musikalischen Ausdrucksformen. Zahlreichen musikalische Projekte in Spanien, Italien und Deutschland aus den Bereichen Hip Hop, Soul, Jazz, Afrobeat, Weltmusik, Balkan, Funk, Latin, Techno, Freie Improvisation usw. prägten seinen musikalischen Werdegang. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit dem Thema „Musik und Ritual“.

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  2. Re_Connection. Körper und Emotionen im politischen Handeln.

    Re_Connection. Körper und Emotionen im politischen Handeln.
    Transformative Dance Workshop

    Kursnummer: MHK 240
    15,00 €
    Inkl. 7% MwSt.

    Samstag 18.04., 17.30.-21.00 / Donnerstag 21.05., 18.30.-21.00 / Samstag 20.06., 17.30-21.00

    – Menschen, die stark in die Gesellschaft hineinwirken, fällt es oft schwer, auf ihren Körper, ihre Gefühlswelt und ihre innere Ausrichtung zu achten. Wie können Praktiken aussehen, die uns langfristig helfen, innere Klarheit, Fokus und eine tiefere Verbindung zu uns selbst, anderen und den globalen Herausforderungen zu entwickeln? – Fernab von Party oder esoterischen Räumen.
    Wir bringen Ansätze der Work that Reconnects von Joanna Macy, philosophische Konzepte und körpertherapeutische Elemente mit. Begleitet durch Live-Musik und einer Stunde freien Tanz. Dies in einer liebevollen Atmosphäre, die Austausch, Kreativität, Spiel, gemeinsames Experimentieren und Themenentwicklung fördert.

    In den einzelnen Workshops widmen wir uns immer einem Schwerpunktthema. Durch die Verbindung mit Körperarbeit und freiem Tanz setzen wir Kraft frei, um weiterzugehen und zu handeln. Dies in einer liebevollen Atmosphäre, die Austausch, Kreativität, Spiel, gemeinsames Experimentieren und Themenentwicklung fördert. Alles begleitet durch Live-Musik – zwischen Jazz, Techno und Ethno.
    Uns ist es wichtig, einen partizipativen Raum zu schaffen, um gemeinsam zu erforschen, wie Körperbewusstsein, transformative philosophische Praktiken und neue Rituale in einer säkularisierten Welt konkret angewendet werden können, um für ein gutes Leben für alle tätig zu sein. Es ist möglich, sich für einzelne Treffen anzumelden. Schön, wenn du regelmäßig dabei bist und das Angebot mitgestaltest.

    Ort riesa efau Dresden Gebühr pro Veranstaltung 15 Euro/10 Euro ermäßigt Team Susanne Gärtner, Aktivistin & Trainerin in der politischen Bildung; Arystan Petzold, Musiker & Musikpädagoge; Carolina Márquez, Tanztherapeutin & Psychologin Musik www.arystan.de Ansprechpartnerin Susanne Gärtner, susanne.gaertner@riesa-efau.de

    Hinweis Ein diskriminierungs- und barrierearme Atmosphäre ist uns sehr wichtig. Bei besonderen Bedarfen oder Fragen, melde dich gerne. Anmeldung jeweils möglichst bis fünf Tage vorher, gerne früher, damit wir planen können. Max. 18 Plätze

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  3. Zeit zum Denken über Reichtum. Amartya Sen

    Zeit zum Denken über Reichtum. Amartya Sen
    Philosophisches Reiseseminar

    Kursnummer: MHK 237
    150,00 €
    Inkl. 7% MwSt.

    In der Gegenwart hat die absolute Armut zwar global abgenommen, die Ungleichheit zwischen den reichsten Menschen und dem Rest ist aber so groß wie nie. Auch die Unterschiede zwischen reichen und armen Nationen sind immer noch enorm.

    Ist dies gerecht? Welche Rechte und Güter stehen welchen Menschen zu? Sind sich die Menschen im Wesen so gleich, dass sie auch alle mit der gleichen Macht und den gleichen Mitteln ausgestattet sein sollten? Oder sind sie nach Geburt und Verdienst so verschieden, dass die herrschende Ungleichheit zwischen ihnen gerechtfertigt ist? Diese Fragen beschäftigten die Philosophie von Anfang an und sie sind nicht nur philosophisch, sondern auch politisch. In den real höchst ungleichen Gesellschaften der Antike, des Mittelalters und der Moderne waren Theorien der Gerechtigkeit zugleich auch immer Waffen im Kampf zwischen verschiedenen Gruppen und Klassen um Macht und Reichtum.

    Der 1933 in Indien geborene Wirtschaftswissenschaftler und Philosoph Amartya Sen hat sich sein ganzes Leben lang mit der Frage der Gerechtigkeit beschäftigt. Theoretisch und praktisch widmete er sich dem Kampf gegen Hunger und Unterentwicklung, 1998 wurde er mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet. In Büchern wie "Ökonomie für den Menschen" und "Die Idee der Gerechtigkeit" führte er seine Erfahrungen als Ökonom, seine Auseinandersetzung mit philosophischen Gerechtigkeitsvorstellungen und Ideen nicht-westlichen Denkens zu einer vielbeachteten eigenen Theorie zusammen. In ihr kritisiert er ein ökonomistisch reduziertes Menschenbild ebenso wie einen verkürzt materiellen Begriff von Wohlstand und Entwicklung.

    Im Philosophischen Reiseseminar "Zeit zum Denken über Reichtum" lesen wir ausgewählte Texte von Amartya Sen, diskutieren seine Ideen und sprechen über die aktuellen Debatten um soziale Ungleichheit, verschiedene Begriffe der Gerechtigkeit und die Grenzen des Wachstums.

    Unser Seminar findet wieder in der wunderschönen und geschichtsträchtigen Landschaft der Oberlausitz statt. Wir verbringen die Zeit zusammen in der Kulturfabrik Meda in Mittelherwigsdorf mitten im Zittauer Gebirge. Die ehemalige Nudelfabrik ist in den letzten bald 30 Jahren dank eines engagierten Vereins zu einem Ort voller Leben, Kunst, Kultur und Begegnung geworden, der Ruhe und Raum für Ideen bietet. Dazu gehören neben einem Atelier, einem Kinosaal und einer Kneipe auch die individuell gestalteten Zimmer, in denen wir untergebracht sind.
    (Die Unterbringung in Einzelzimmern ist gegen Aufpreis möglich, bitte bei Anmeldung angeben.)

    Ort/Unterkunft Kulturfabrik Meda. Mittelherwigsdorf. Bei der Anmeldung bitte besondere Verpflegungswünsche angeben.
    Gebühr 150 Euro / ermäßigt 90 Euro inkl. Übernachung, Verpflegung
    Der Teilnahmebeitrag trägt bis zu zweidrittel zur Gesamtfinanzierung des Seminars bei.
    Team Dr. Michael Bittner & Denise Ackermann

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  4. Reconnection
  5. Human rights for everyone!

    Human rights for everyone!
    Workshop zum Thema Gruppenspezifische Menschenfeindlichkeit und Rassismus

    Kursnummer: MHK 243
    180,00 €
    Inkl. 7% MwSt.

    In Chemnitz, Mittelsachsen
    20.-23.03.2026, Beginn Freitag 15.00 Uhr, Ende Montag 14.00 Uhr


    –?Wut und Empathie gehören zusammen. Wut hat viele soziale Bewegungen hervorgebracht. Empathie solidarische Bündnisse. Soziale Bewegungen und solidarische Bündnisse stiften Hoffnung. In diesem Workshop setzen wir uns mit gruppenspezifischer Menschenfeindlichkeit auseinander. Mit Ausgrenzungsmechanismen aber auch mit Formen des Eintretens für Gleichheit. Anhand von Übungen erhalten wir einen Einblick in die rassismuskritische Bildungsarbeit. Wir berichten über Praktiken des Widerstandes.
    Aus dem Programm: Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Gruppenspezifischen Menschenfeindlichkeit, Workshops zum Thema Ableismus und Antiromaismus, politisch-historischer Stadtrundgang zum NSU-Komplex in Chemnitz, Kurzworkshop zu geschlechtlicher und sexueller Identität, Kurzworkshop Re_Connection zu Körper und Emotionen im politischen Handeln
    Das Seminar richtet sich an alle Interessierten am Thema, aber vor allem auch an Multiplikator:innen, die sich gerne im Bereich der kritisch-politischen Bildung weiterbilden möchten.

    Ort/Unterkunft Universitas im Bauernhaus in Goßberg bei Chemnitz Gebühr 180 Euro/80 Euro inkl. HP/Ü. Der Teilnahmebeitrag trägt bis zu zweidrittel zur Gesamtfinanzierung des Seminars bei. Verpflegungswünsche bitte angeben. Transport mit Mitfahrgelegenheiten. Bitte Bedarf anmelden Team Susanne Gärtner, Sozialpädagogin und Kulturwissenschaftlerin; Sophie Spitzner, Dozentin Ansprechpartnerin Susanne Gärtner, susanne.gaertner@riesa-efau.de
    Hinweis Anmeldung möglichst bis 02. März 2026

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  6. Re_Connection. Körper und Emotionen im politischen Handeln.

    Re_Connection. Körper und Emotionen im politischen Handeln.
    Transformative Dance Workshop

    Kursnummer: MHK 242
    15,00 €
    Inkl. 7% MwSt.

    Samstag 20.06., 17.30 - 21.00

    – Menschen, die stark in die Gesellschaft hineinwirken, fällt es oft schwer, auf ihren Körper, ihre Gefühlswelt und ihre innere Ausrichtung zu achten. Wie können Praktiken aussehen, die uns langfristig helfen, innere Klarheit, Fokus und eine tiefere Verbindung zu uns selbst, anderen und den globalen Herausforderungen zu entwickeln? – Fernab von Party oder esoterischen Räumen.
    Wir bringen Ansätze der Work that Reconnects von Joanna Macy, philosophische Konzepte und körpertherapeutische Elemente mit. Begleitet durch Live-Musik und einer Stunde freien Tanz. Dies in einer liebevollen Atmosphäre, die Austausch, Kreativität, Spiel, gemeinsames Experimentieren und Themenentwicklung fördert.

    In den einzelnen Workshops widmen wir uns immer einem Schwerpunktthema. Durch die Verbindung mit Körperarbeit und freiem Tanz setzen wir Kraft frei, um weiterzugehen und zu handeln. Dies in einer liebevollen Atmosphäre, die Austausch, Kreativität, Spiel, gemeinsames Experimentieren und Themenentwicklung fördert. Alles begleitet durch Live-Musik – zwischen Jazz, Techno und Ethno.
    Uns ist es wichtig, einen partizipativen Raum zu schaffen, um gemeinsam zu erforschen, wie Körperbewusstsein, transformative philosophische Praktiken und neue Rituale in einer säkularisierten Welt konkret angewendet werden können, um für ein gutes Leben für alle tätig zu sein. Es ist möglich, sich für einzelne Treffen anzumelden. Schön, wenn du regelmäßig dabei bist und das Angebot mitgestaltest.

    Ort riesa efau Dresden Gebühr pro Veranstaltung 15 Euro/10 Euro ermäßigt Team Susanne Gärtner, Aktivistin & Trainerin in der politischen Bildung; Arystan Petzold, Musiker & Musikpädagoge; Carolina Márquez, Tanztherapeutin & Psychologin Musik www.arystan.de Ansprechpartnerin Susanne Gärtner, susanne.gaertner@riesa-efau.de

    Hinweis Ein diskriminierungs- und barrierearme Atmosphäre ist uns sehr wichtig. Bei besonderen Bedarfen oder Fragen, melde dich gerne. Anmeldung jeweils möglichst bis fünf Tage vorher, gerne früher, damit wir planen können. Max. 18 Plätze

    Durchführende
    Susanne Gärtner hat Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt auf Transformation und Soziale Bewegungen studiert und ist Sozialpädagogin. Sie ist Moderatorin, Netzwerkerin und Aktivistin. Seit 2008 arbeitet sie in der politischen Bildungsarbeit zu Gruppenspezifischer Menschenfeindlichkeit, Rassismus, Nationalsozialismus, Erinnerungsarbeit, Kommunikation und Beteiligung. Weiterhin zu den drei Ebenen Strategien des sozial-ökologischen Wandels, individuelle Resilienz und Gruppenresilienz im nachhaltigen Aktivismus.
    Carolina Márquez ist professionelle Tänzerin, Psychologin und Tanz-Körper-Ausdruckstherapeutin. In Tanztherapiesitzungen tauchen die Teilnehmer*innen in eine kollektive somatische Erfahrung ein. Das Körperbewusstsein erweitert sich, und es werden neue Bewegungs- und Ausdrucksmuster erforscht, die über die üblichen funktionalen Aktivitäten hinausgehen, die normalerweise die Beziehung zum Körper bestimmen. Diese Perspektive eröffnet die Möglichkeit, Empfindungen von Freiheit, Sicherheit und Selbstermächtigung zu erleben.
    Arystan Petzold ist Multi-Instrumentalist, DJ und Live Looper, Komponist und Musikpädagoge. Er hat Jazztrompete und Musikpädagogik studiert. Er spielt weitere Instrumente u.a. Perkussion, Schlagzeug, Klavier sowie diverse Saiten- und Blasinstrumente aus der ganzen Welt. Ebenso gehören Beatbox und Gesang zu seinen musikalischen Ausdrucksformen. Zahlreichen musikalische Projekte in Spanien, Italien und Deutschland aus den Bereichen Hip Hop, Soul, Jazz, Afrobeat, Weltmusik, Balkan, Funk, Latin, Techno, Freie Improvisation usw. prägten seinen musikalischen Werdegang. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit dem Thema „Musik und Ritual“.

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  7. Zeit zum Denken über Mensch. Donna Haraway

    Zeit zum Denken über Mensch. Donna Haraway
    Philosophisches Reiseseminar

    Kursnummer: MHK 236
    150,00 €
    Inkl. 7% MwSt.

    Was bedeutet es heute, „Mensch“ zu sagen? Insbesondere wenn wir ökologische Kipppunkte, technologische Durchdringung, wachsende Ungleichheit und weitere ineinander verwobene Krisen mitdenken? Donna Haraway gehört zu den einflussreichsten Stimmen, die den Menschen nicht als isoliertes Wesen versteht, sondern als Knotenpunkt vielfältiger Beziehungen. Ihre Texte sind zugleich philosophische Interventionen und politische Angebote: Sie rufen dazu auf, die Welt jenseits alter Grenzziehungen von Natur und Kultur, Mensch und Tier, Technik und Leben zu denken und sich von diesen Verstrickungen berühren zu lassen.

     

    Haraway erinnert daran, dass Denken selbst eine Beziehungspraxis ist. „Thinking is a materialist practice with other thinkers“, schreibt sie. Damit wird Denken zu etwas, das nicht distanziert bleibt, sondern etwas, das Nähe erzeugt: zu anderen Menschen, zu anderen Lebewesen, zu den Bedingungen unseres gemeinsamen Lebens. Diese Berührbarkeit öffnet politische Fragen neu, etwa nach Verantwortung, nach geteilten Verwundbarkeiten und nach den Möglichkeiten solidarischer Zukünfte.
    Im Seminar widmen wir uns ausgewählte Texte Haraways. Wir fragen, welche gesellschaftlichen und politischen Implikationen dieses Denken heute hat: für Debatten um Klimagerechtigkeit, Artensterben, Fürsorgebeziehungen, technologische Rekonfigurationen und die Erzählungen, mit denen Gesellschaften ihre Gegenwart und Zukunft entwerfen.
    Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Diskussionen und eine dafür notwendige Offenheit für unterschiedliche Positionen, Fragen und Perspektiven. Ergänzt wird das Seminar durch ein kleines Kulturprogramm sowie die Möglichkeit zu Spaziergängen in der Umgebung, die das Denken in Bewegung bringen und Räume für berührende Begegnungen schaffen.

     

    Unser Seminar findet wieder in der wunderschönen und geschichtsträchtigen Landschaft der Oberlausitz statt. Wir verbringen die Zeit zusammen in der Kulturfabrik Meda in Mittelherwigsdorf mitten im Zittauer Gebirge. Die ehemalige Nudelfabrik ist in den letzten bald 30 Jahren dank eines engagierten Vereins zu einem Ort voller Leben, Kunst, Kultur und Begegnung geworden, der Ruhe und Raum für Ideen bietet. Dazu gehören neben einem Atelier, einem Kinosaal und einer Kneipe auch die individuell gestalteten Zimmer, in denen wir untergebracht sind.
    (Die Unterbringung in Einzelzimmern ist gegen Aufpreis möglich, bitte bei Anmeldung angeben.)

    Ort/Unterkunft Kulturfabrik Meda. Mittelherwigsdorf. Bei der Anmeldung bitte besondere Verpflegungswünsche angeben.
    Gebühr 150 Euro / ermäßigt 90 Euro inkl. Übernachung, Verpflegung
    Der Teilnahmebeitrag trägt bis zu zweidrittel zur Gesamtfinanzierung des Seminars bei.
    Team Alejandro Valdivia & Denise Ackermann

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  8. Re_Connection. Körper und Emotionen im politischen Handeln.

    Re_Connection. Körper und Emotionen im politischen Handeln.
    Transformative Dance Workshop

    Kursnummer: MHK 241
    15,00 €
    Inkl. 7% MwSt.

    Donnerstag 21.05., 18.30.-22.00

    weiterer Termine: Samstag 20.06., 17.30-21.00

    – Menschen, die stark in die Gesellschaft hineinwirken, fällt es oft schwer, auf ihren Körper, ihre Gefühlswelt und ihre innere Ausrichtung zu achten. Wie können Praktiken aussehen, die uns langfristig helfen, innere Klarheit, Fokus und eine tiefere Verbindung zu uns selbst, anderen und den globalen Herausforderungen zu entwickeln? – Fernab von Party oder esoterischen Räumen.
    Wir bringen Ansätze der Work that Reconnects von Joanna Macy, philosophische Konzepte und körpertherapeutische Elemente mit. Begleitet durch Live-Musik und einer Stunde freien Tanz. Dies in einer liebevollen Atmosphäre, die Austausch, Kreativität, Spiel, gemeinsames Experimentieren und Themenentwicklung fördert.

    In den einzelnen Workshops widmen wir uns immer einem Schwerpunktthema. Durch die Verbindung mit Körperarbeit und freiem Tanz setzen wir Kraft frei, um weiterzugehen und zu handeln. Dies in einer liebevollen Atmosphäre, die Austausch, Kreativität, Spiel, gemeinsames Experimentieren und Themenentwicklung fördert. Alles begleitet durch Live-Musik – zwischen Jazz, Techno und Ethno.
    Uns ist es wichtig, einen partizipativen Raum zu schaffen, um gemeinsam zu erforschen, wie Körperbewusstsein, transformative philosophische Praktiken und neue Rituale in einer säkularisierten Welt konkret angewendet werden können, um für ein gutes Leben für alle tätig zu sein. Es ist möglich, sich für einzelne Treffen anzumelden. Schön, wenn du regelmäßig dabei bist und das Angebot mitgestaltest.

    Ort riesa efau Dresden Gebühr pro Veranstaltung 15 Euro/10 Euro ermäßigt Team Susanne Gärtner, Aktivistin & Trainerin in der politischen Bildung; Arystan Petzold, Musiker & Musikpädagoge; Carolina Márquez, Tanztherapeutin & Psychologin Musik www.arystan.de Ansprechpartnerin Susanne Gärtner, susanne.gaertner@riesa-efau.de

    Hinweis Ein diskriminierungs- und barrierearme Atmosphäre ist uns sehr wichtig. Bei besonderen Bedarfen oder Fragen, melde dich gerne. Anmeldung jeweils möglichst bis fünf Tage vorher, gerne früher, damit wir planen können. Max. 18 Plätze

    Durchführende
    Susanne Gärtner hat Kulturwissenschaften mit dem Schwerpunkt auf Transformation und Soziale Bewegungen studiert und ist Sozialpädagogin. Sie ist Moderatorin, Netzwerkerin und Aktivistin. Seit 2008 arbeitet sie in der politischen Bildungsarbeit zu Gruppenspezifischer Menschenfeindlichkeit, Rassismus, Nationalsozialismus, Erinnerungsarbeit, Kommunikation und Beteiligung. Weiterhin zu den drei Ebenen Strategien des sozial-ökologischen Wandels, individuelle Resilienz und Gruppenresilienz im nachhaltigen Aktivismus.
    Carolina Márquez ist professionelle Tänzerin, Psychologin und Tanz-Körper-Ausdruckstherapeutin. In Tanztherapiesitzungen tauchen die Teilnehmer*innen in eine kollektive somatische Erfahrung ein. Das Körperbewusstsein erweitert sich, und es werden neue Bewegungs- und Ausdrucksmuster erforscht, die über die üblichen funktionalen Aktivitäten hinausgehen, die normalerweise die Beziehung zum Körper bestimmen. Diese Perspektive eröffnet die Möglichkeit, Empfindungen von Freiheit, Sicherheit und Selbstermächtigung zu erleben.
    Arystan Petzold ist Multi-Instrumentalist, DJ und Live Looper, Komponist und Musikpädagoge. Er hat Jazztrompete und Musikpädagogik studiert. Er spielt weitere Instrumente u.a. Perkussion, Schlagzeug, Klavier sowie diverse Saiten- und Blasinstrumente aus der ganzen Welt. Ebenso gehören Beatbox und Gesang zu seinen musikalischen Ausdrucksformen. Zahlreichen musikalische Projekte in Spanien, Italien und Deutschland aus den Bereichen Hip Hop, Soul, Jazz, Afrobeat, Weltmusik, Balkan, Funk, Latin, Techno, Freie Improvisation usw. prägten seinen musikalischen Werdegang. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit dem Thema „Musik und Ritual“.

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